Franz Beckenbauer

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Macho1972
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Franz Beckenbauer

Beitragvon Macho1972 » 12. Mai 2014, 20:04

Am Anfang stand eine Ohrfeige. Nur weil ein Spieler des Lokalrivalen TSV 1860 München dem 13-jährigen Franz Beckenbauer eine solche verpasste, schloss sich dieser nicht den „Löwen“ an, sondern dem FC Bayern. Das war 1958 und es war der Beginn einer unvergleichlichen Karriere.

Im Verlauf von mehr als 40 Jahre, bis heute, hat Beckenbauer, den FC Bayern geprägt wie kaum ein anderer. 1965 stieg er mit dem Klub in die Bundesliga auf, je vier Mal wurde er Deutscher Meister (1969, 1972-74) und Pokalsieger (1966, 1967, 1969, 1971), drei Mal Europapokalsieger der Landesmeister (1974-76), je ein Mal Europapokalsieger der Pokalsieger (1967) und Weltpokalsieger (1976). Alles mit dem FC Bayern.

Die „Krönung“ des „Kaisers“

Der Weltmeistertitel 1974 war jedoch die „Krönung“ des „Kaisers“. Seine Eleganz, seine scheinbare Schwerelosigkeit am Ball und seine Genialität trugen ihm diesen Beinamen ein. Nach 396 Bundesligaspielen mit 44 Toren verließ er 1977 den FC Bayern, um bei Cosmos New York und beim Hamburger SV seine Karriere ausklingen zu lassen.

Doch nun begann für den mehrmaligen deutschen „Fußballer des Jahres“ (1966, 1968, 1974, 1976) eine zweite Laufbahn – zunächst als Teamchef der Nationalmannschaft, mit der ihm ein herausragendes Kunststück gelang: Nach 1974 als Spieler wurde er 1990 auch als Trainer Weltmeister. Dann führte ihn sein Weg zurück zum FC Bayern.

Rückkehr zum FC Bayern

Vom 28. Dezember 1993 bis 30. Juni 1994 sowie vom 29. April 1996 bis 30. Juni 1996 trainierte er den Rekordmeister. Dabei holte er zwei Titel nach München: 1994 die Meisterschaft und 1996 den UEFA-Pokal. 1994 wurde er schließlich Präsident des FC Bayern. Als solcher hatte er maßgeblichen Anteil am Erfolg des Vereins in den folgenden Jahren. Nach der Umwandlung des Vereins in eine Aktiengesellschaft ist er seit Anfang 2002 Aufsichtsratsvorsitzender.

Verantwortung trägt Beckenbauer aber nicht nur beim FC Bayern, sondern auch beim DFB. Dort wurde er 1998 zum Vize-Präsidenten gewählt und unter seiner Regie bewarb sich Deutschland erfolgreich für die WM 2006. Mit dem „Kaiser“ als Chef des Organisationskomitees richtete Deutschland schließlich die beste Weltmeisterschaft aller Zeiten aus. Franz Beckenbauer ist die unbestrittene „Lichtgestalt“ des deutschen Fußballs. Und wenn er einen „Kaiser“-Thron hätte, dann stünde dieser in der Säbener Straße.


Ich glaube eher an die Unschuld einer Hure.....als an die Gerechtigkeit der Deutschen Justiz
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Gruß

Marijan

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